Isla de Chiloe`

Isla de Chiloe

Mit einer Fähre erreicht man diese grüne Insel mit ihren unzähligen Trabanten. Die chilotische Kultur hat sich unabhängig von chilenischen Einflüssen entwickelt. Auch die Küche ist anders als am Festland.

Reich an Fjorden, Hügeln und Wäldern(Leider viel abgeholzt) präsentiert sich diese grüne an den kalten Pazifik zugewandte Insel. Regen gibt es genug. Kartoffel, Meeresfrüchte zählen zu den wichtigsten Handelsartikel.

Die wichtigsten kulturellen Botschafter der Inseln sind die mit Schindeln bedeckten Holzkirchen der Franziskaner und Jesuitenmissionen aus dem 17. Und 18. Jhd.

Auf dieser Insel wären wir bald auf den Hund gekommen! Ein sehr anhänglicher Welpe wich nicht mehr von unserer Seite. Besonders Karls Fuß hat er sich als Schlafplatz auserkoren. Jeden der vorbeikam, fragten wir nach seiner Herkunft. Niemand wusste es! Froh waren wir, als abends seine Mutter, eine schöne Schäferhündin auftauchte. Sie hatte noch zwei andere Junge in der Nähe in ein sicheres Versteck. Wir erfuhren inzwischen auch, dass die Besitzerin der Hündin in der Nähe wohnt.

Besuch bei Peter Laurin in El Bolson(Argentinien)

 

In der Nähe von El Bolson hat sich Peter Laurin, dessen Eltern ich vom Tauchclub kenne, niedergelassen. Er wohnt ca. 20 km außerhalb der Stadt, umgeben von Wäldern, Bergen und Wiesen.

Wunderschön ist an hier! Bevor wir ihn besuchten, waren wir in einem Supermarkt. Ein Herr sprach uns auf Deutsch an, also fragte ich ihn, weil wir den Weg zu Peter schlecht fanden, ob er den Peter kenne. Das ist ja unser bester Freund und Nachbar antwortete er. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu Peter. Wir bekamen von Harald und Susanne, seiner Frau, eine Einladung, sie auf ihrer Chakra (Bauernhof)zu besuchen. Harald und seine Frau Susanne sind Tiroler. Bei Peter hatten wir zwei wunderschöne Tage mit tagsüber Müßiggang und abends Asado (Argentinischer Grillabend). Nach dem Besuch bei Peter hatten wir noch zwei schöne Tage bei Susanne und Harald. Danke für die schönen Tage.

Peter Laurin lässt alle Taucher vom STC die ihn kennen, herzlichst grüßen!

Parcque National los Alerces

 

Die Hauptattraktion in diesen schönen Park ist die Alerce, die patagonische Zeder oder Zypresse. Sie gehört zu den langlebigsten Spezies der Welt. Leider wurden ihre Bestände ein Opfer der Abholzung. Innerhalb von 20 Jahren wächst sie nur 1 cm. Einige werden bis zu 60 m und haben einen Durchmesser von 4 m.

Carretera Austral

Carretera Austral

Teils Schotterpiste, immer mehr Abschnitte sind asphaltiert, schlängelt sich die Carretera Austral 1182 km entlang im Süden Chiles. Wir fuhren sie vom schönen Lago Generales Carerra bis nach Chaiten.

Haushohe Farnen, Hagebuttensträucher, kalte Regenwälder, Fuchsien Bäume und Sträuche, Nalca Stauden(sehen aus wie Rhabarber-Stauden, nur viel größer) säumen die Piste. Nationalparks reihen sich aneinander.

Immer wieder kann man, falls es klar ist, Gletscher und Vulkane bewundern. Viele Seen und Flüsse in smaragdgrün und dunkelblau lassen Naturliebhabern das Herz höher schlagen. Uns zieht es derzeit nicht auf engen Campingplätzen, sondern wir suchen uns immer wieder einsame schöne Plätze zum Campieren. Je weiter wir in Richtung Norden kommen, wird es etwas wärmer. In Chaiten wollten wir eine Fähre nach Chiloe, hätten aber eine Woche warten müssen. War uns zu lang. So fuhren wir in den Parc Nacional Los Alerces (Argentinien)

Wie die Welt klein sein kann, erlebten wir im kleinen Ort Chaiten. Wir kamen mit einem Belgier ins Gespräch. Er kam uns irgendwie bekannt vor. Auf einmal zeigte er uns ein Bild von uns auf seinem PC. Wir lernten uns vor 4 Jahren an den Victoria-Falls in Simbawe kennen.

Gletscher Perito Moreno

Gletscher Perito Moreno

Der Gletscher Perito Moreno ist 30 km lang, 5 km breit und bis zu 70 m hoch. Vor allem ist er leicht zugänglich. Außergewöhnlich ist die Tatsache, dass er immer noch wächst. Täglich schiebt er sich um 2 m vorwärts und kalbt riesige Eisbrocken. Solch ein Spektakel konnten wir erleben!

Man hört es knallen und donnern, haushohe Eisberge brechen mit Getöse von seiner Gletscherzunge ab. Dieses Erlebnis werden wir niemals vergessen!

NP Torres Paine

Torres del Paine

Wir sind jetzt ca. 800km von Ushuaia weg in Calafate. In Rio Grande machten wir einen Zwischenstopp da unser Igl neue Stoßdämpfer erhielt. Im NP Torres del Paine(Chile) verbrachten wir 3 schöne Tage mit Wandern. Der extreme Wind(90 km/h) und der schnelle Witterungswechsel machte uns zu schaffen. Der Wind blies so stark, dass ich mich einmal hinlegen musste um nicht als ,,Drache“ins Tal zu fliegen. Als wir das erste Mal die intensiv blau schimmernden Eisberge im Lago Gray sahen, glaubten wir kurz, der Verpackungskünstler Christo hat hier gewirkt. Unfassbar schön! Es gibt grün und blau schimmernde Seen, Wasserfälle, Herden von Guanakos, Nandus, verschiedene Wasservögel, sogar Papageien sahen wir. Jede Höhenlage weist ein besonderes Pflanzenkleid auf: Verschiedene Südbuchenarten, Strauchgewächse wie zum Beispiel die Berberitze, den Calafate, verschiedene Moosarten, Orchideen und Veilchen. Jetzt, in der Südamerikanischen Hauptferienzeit ist der Andrang in diesen Paradiesen sehr groß. Heute fahren wir weiter zum Gletscher Perito-Moreno, wo wir hoffentlich einen Gletscher kalben (abbrechen riesiger Eisblöcke) sehen.

Ushuaia

Ushuaia

Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt. Sie liegt im Feuerland(Tierra de Fuego) am Beagle-Kanal . Feuerland ist eine große Insel die zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt ist. Der Name kommt von Seefahrern die die vielen Feuerstellen der Jaghan-Indianer sahen. Die nördliche Hälfte der Isla Grande ähnelt die der patagonischen Steppe, die südliche Hälfte ist bergig, von Wäldern, Seen und Gletschern durchzogen. Hier ist auch der Wind nicht mehr so vorherrschend. Die vielen Gewässer bieten der Vogelwelt einen hervorragenden Lebensraum. Wir verbrachten den Heiligen Abend vor der chilenischen Grenze bei San Sebastian in ein nettes Lokal mit Peter und Maya aus der Schweiz. Silvester verbrachten wir im Parque National Tierra de Fuego bei Ushuaia. Tagsüber machten wir eine anstrengende lange Wandertour. Unser gewohntes Neujahrsgulaschessen wurde wegen Bärenhunger vorverlegt. Vom Essen und Wandern müde, lagen wir schon um 22 Uhr im Bett und verschliefen den Jahreswechsel.

Seit San Julian haben wir unsere kurzen Hosen abgelegt, gehen in Wanderschuhen, langen Hosen und Anoraks durch die Gegend. Es ist zwar Sommer hier, aber die Antarktisnähe ist spürbar. Manchmal hat man alle Jahreszeiten an einem Tag. Aber die Eindrücke dieser reizvollen Landschaft und Tierwelt ist einfach unvergesslich. Jetzt geht es langsam weiter nach Punta Arenas(Chile)

Auf der Ruta 3 durch Patagonien nach Feuerland

 

Von Buenos Aires bis Ushuaia sind es 3500 km auf asphaltierter teilweise stark befahrener Straße. Wir benötigten gemütliche 17 Tage mit einigen Abstechern, meistens zur Atlantikküste um einige Nationalparks zu besuchen. Hier tummeln sich Seelöwen und Pinguine, sowie unzählige Meeresvögel. Die Südlichen Glattwale sind leider heuer schon fort gewesen. Ab Bahia Blanca lernten wir den berühmten patagonischen Wind kennen. Diese wilde karge Gegend übt für uns einen besonderen Reiz aus. Guanakos, Nandus sind in kleinen Gruppen ständig präsent. Die meiste Zeit war es tagsüber warm, abends angenehm kühl. Weihnachten verbringen wir im Feuerland, Silvester in Ushuaia.

Buenos Aires!

Buenos Aires!

Seit dem 2.12.16 sind wir in Argentinien, das Land der Gauchos. Bei Fray Bentos fuhren wir über die Grenze. Diese Stadt ist bekannt durch die Relikte der ältesten Fleischfabrik Uruguays, hier wurden die ersten Suppenwürfel erzeugt. Unsere erste Nacht in Argentinien verbrachten wir im Parana Delta welches uns schon vom Schiff aus fasziniert hat. Es hatte zu dieser Zeit eine Hitzewelle und Mosquito & Co machten uns das Leben schwer. Also brachen wir schnell nach Buenos Aires auf. Wir sind keine besonders begeisterten Städtetouristen, aber diese Stadt hat uns restlos begeistert. Diese Mischung aus Kolonialer und moderner Architektur, kosmopolitisch und vielschichtig hat es in sich! Wir wohnten in unserem Igl im Herzen der Stadt. (S 34.607091° W 58.367579°)So konnten wir zu Fuß ins Microcentro und in das reizvolle, lebendige San Telmo spazieren. Dort speisten wir in der einfachen Kneipe Chin Chin die besten Steaks seit langem. Bedient wurden wir von einer hübschen Schweizer Studentin. Karl hat es umso mehr geschmeckt! Es waren super Tage!

Und nun geht es ca. 4000 Km zur südlichsten Stadt der Erde.

Uruguay

Uruguay

3,3 Mio. Einwohner

176.215 km²

Am 11.11.16 fuhren wir vom Bord der Grande Brasil. Eine Agentin der Grimaldi Line begleitete uns durch den Zoll. Dies ging sehr schnell und problemlos. Einige Tage verbrachten wir 80 km außerhalb von Montevideo im Parais Suizo. Dort lernten wir einen Österreicher kennen der teilweise in einen schönen Haus hier lebt. Er gab uns genaueres Kartenmaterial und wertvolle Tipps. Danke nochmals Christian!

Mir unserer Rundreise begannen wir in Montevideo, fuhren entlang der Ostküste mit einigen Abstecher in das Landesinnere. Die Küste Uruguay erstreckt sich von Montevideo nach Brasilien 300 km. Die Ortschaften und Städte sind sehr unterschiedlich. Punta del Este: modern, mondän, Piriapolis: hier fühlt man sich in die 1930er-Jahre zurückversetzt, ländliche Ruhe findet man bei Cabo Polonia und weiter im Norden. Das Landerinnere: teilweise flach, hügelig, von Flüssen und Seen durchzogen. Der höchste Berg ist bei 500 m. Rinder und Schafherden mit den Gauchos prägen das Land. Uruguay ist ein für Südamerika kleines Land zwischen Brasilien und Argentinien. Es ist sehr fortschrittlich, stabil und sicher. Beeindruckt sind wir über die Freundlichkeit und Gelassenheit der Uruguayaner!

Die letzten Tage verbrachten wir in der schönen Stadt Colonia del Sacramento, eine malerische Stadt die zum Weltkulturerbe gehört.

Das Wetter zurzeit: heute hat es 32° am Rio Uruguay!

Morgen werden wir nach Argentinien aufbrechen.