Reiseberichte

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Wieder in der Heimat

Am 20. Juni sind wir mit der Grande Amburgo nach dreiwöchiger Fahrt in Antwerpen angekommen. Es ging schneller als bei der Hinfahrt, weil das Schiff in Antwerpen zur Revision kam. Einige Tage schauten wir uns die schöne Stadt Antwerpen an. Weiter ging es zu meiner Schwester nach Thüringen. Seit anfangs Juli sind wir in Graz. Den Igl haben wir auf Vordermann gebracht und wir sind wieder im Alltag angekommen.

Süden Brasiliens und Warten auf die Fähre

Nach unseren Strandaufenthalten besuchten wir in Sao Paulo nochmals Madeleine und Roland und verbrachten schöne Tage dort. Vielen Dank nochmals für die Gastfreundschaft. Weiter ging es an der Küste Santa Catarinas. Wiederum Strände, einer schöner als der andere. Einfach atemberaubend! Reizend ist der historische Stadtkern Sao Francisco do Sul, die drittälteste Stadt Brasiliens. Das Schifffahrt -Museum war sehr interessant. Aber leider mussten wir halt langsam weiter. Einen Highlight- Tipp Rolands nahmen wir noch wahr: ein Weingut im südlichen Rio Grande do Sul. Tolle Weine im Land der Gauchos!
In Santana do Livramento fuhren wir über die Grenze, allerdings war es wieder einmal schwer erkenntlich, wo genau die Grenze verläuft. Wir waren schon einige Kilometer in Uruguay unterwegs. Um die Zoll-Formalitäten zu erledigen mussten wir zurückfahren und in der Stadt die Migration und den Zoll suchen.
Der Norden Uruguays ist hügelig, Wald und Viehwirtschaft spielen eine große Rolle. Ich glaube, es gibt hier mehr Kühe, Schafe und Pferde als Menschen. Stolz reiten die Gauchos umher!
Jetzt sind wir in der Nähe Montevideos am Campingplatz der Schweizer Silvia und Heinz. Die Formalitäten für die Schiffspassage sind erledigt und so genießen wir noch die Tage am Meer.

Auf der Transoceanica von Cusco an die atlantische Küste Brasiliens.

Die Transoceanica geht von Lima nach Sao Paulo. Vom andinen Hochland Perus ging es in die Amazonas Region um Puerto Maldonado. In der Lodge Villa Hermosa erzählte und zeigte uns der Inhaber viel im umliegenden Urwald. Wir verließen Peru im Grenzort Inapari. In zehn Tagen legten wir von der Grenze weg über 4000 km zurück. Wir nächtigten hauptsächlich an Tankstellen, fanden dort meistens einen ruhigen Platz. In den Bundestaaten Acre, Rodonia wird viel Viehwirtschaft betrieben. Hauptsächlich sieht man Brahmanen Rinder. Im Mato Grosso geht die Landschaft in Cerrado(Savanne) über. Riesige Felder beherrschen die Landschaft. Als wir wieder in Nähe Sao Paulo kamen, staunten wir wieder über die vielen großen Städte schon vor der 20 Mio. Stadt. Wir besuchten die hübsche historische Stadt Parati in der Nähe Rio Janeiro. Vor Parati geht es vorher auf 1500 m hoch durch einen Regenwald. Traumhaft! Weiter ging’s südwärts mit Abstechern auf schönen Stränden nach Ubatuba. Bei einem Strandspaziergang kamen wir an einer Strandkneipe vorbei, wo eine Musikgruppe spielte. Ich freundete mich mit den Frauen der Musiker an, diese gaben mir Samba Unterricht, und ab ging die Post. So viel Lebensfreude ist einfach ansteckend! Jetzt genießen wir wieder den Strand von Baraceia, wo wir voriges Jahr verweilten.

Cusco 2

Gestern strolchten wir abends noch in der Stadt herum. Die Innenstadt Cuscos ist wirklich schön. Ganz klar, dass viele Touristen hier sind. Genauer haben wir die Stadt beim ersten Aufenthalt erkundet.
Heute besuchten wir die Festung Saqsaywaman (auf 3567 m). Die riesige Festung wurde von Inka Tupac Yupanqui erbaut. Staunenswert sind die tonnenschweren, passgenauen, gigantischen Granitsteine!
Als wären Giganten am Werk gewesen.

Von Zorrito nach Cusco.

An der Nordküste Perus, in Zorrito, hielten wir uns länger auf dem Camping Swiss Wassi auf, weil wir Valerie und Horst trafen. Es waren wieder sehr schöne Tage. Nachdem wir Ende Mai wegen der Heimfahrt in Montevideo sein sollen, treten wir langsam die Rückreise an. Es gingen die 1500 Km nach Pisco relativ zügig weiter. Ursprünglich wollten wir die gebirgige Mitte Perus erkundigen. Die vielen Regenfälle hielten uns aber ab. So fuhren wir an der Westküste entlang bis unterhalb Piscos, nach Paracas, wo wir wieder am Surferstrand campten. Nach zwei Erholungstagen am schönen Strand ging es nach Cusco, dem Centrum des Inkareiches. Es ging dorthin über Bergstraßen, teilweise mit Höhen über 4500 m. Eine schöne Bergwelt! Es wird auf 4000m immer noch Landwirtschaft betrieben(Qinoa, Getreide und Erdäpfel). Einmal hatten wir sogar Schneematch. Immer wieder wurden die Straßen durch Erd- und Geröllrutsch unterbrochen. Für die anstrengenden 900 Kilometer Bergstraße benötigten wir drei Tage. In Cusco werden wir noch die Festung Saqsaywaman besuchen und nochmals diese interessante Stadt genießen. Morgen oder übermorgen geht es weiter ins Amazonasbecken Richtung Brasilien.

Quito

Quito
1.6 Mo. Einwohner. Höhe: 2800m
Quito, die Hauptstadt Ecuadors erstreckt sich über 50 km in einer Senke eines Andentals. Nördlich der Altstadt befindet sich der neue Teil der Stadt.
Wir nahmen an einem geführten Altstadtspaziergang teil. Wunderschöne historische Bauten und angenehme Menschen bezauberten uns. Am Ende des Rundganges probierten wir zusammen mit einer jungen Oberösterreicherin die wir in der Stadt kennenlernten, das lokale Getränk Canelazo =Schnaps mit heißen Apfelsaft und Zimt. Schmeckt wie bei uns der Glühwein. Abends aßen wir in einem einheimischen Lokal gut und billig: Seco de Pollo(Hendleintopf mit Reis und Linsen)Embanadas aus Kochbananenteig und Tamales(pikanter Mais in Bananenblätter gedünstet) Hmm!
Genächtigt haben wir im schönen Park Carolina. Laufstrecken, Morgengymnastik, Sportgeräte, alles ohne Geld für jeden, begeisterte mich. Alt, Jung, Menschen mit Handicap, alle machten mit.
Nach Quito ging es vom zentralen Hochland zur Südküste, wo wir von kühlen Temperaturen ins heiße Tiefland kamen. An der Pazifikküste war aber die Hitze sehr gut erträglich. Nach einem kurzen Besuch Guayaquills ging es wieder nach Peru.

Galapagosinseln

Ein Traum, den ich schon vor 30 Jahren hatte, ging in Erfüllung: Galapagos! Diese Inselgruppe am Pazifischen Ozean am Äquator besteht aus 13 Hauptinseln, sechs kleine Inseln(1 bis 5km²)und unzähligen kleinen Inselchen. Fünf der Insel sind bewohnt. Etwa die Hälfte aller Einwohner lebt auf der Insel Santa Cruz.
Die Hauptattraktion der Inseln abgesehen von der Unterwasserwelt sind die Schildkröten, Leguane, Seelöwen und viele endemische Vögel und Pflanzen. Ein tolles Erlebnis war, als wir mit Seelöwen und Leguanen schnorchelten. Wir konnten in den Kugelaugen der Seelöwen schauen. Einmal wollte uns ein kleiner halbstarker Seelöwe uns nicht ins Wasser lassen. Wir warteten in genügend Abstand ab, bis er sich ärgerlich brüllend verzog. Die Strandpromenaden werden in San Cristobal von den Seelöwen beherrscht. Ein witziger Anblick war eine Riesenschildkröte und ein Fahrradfahrer auf dem Radweg. Schön war die Beobachtung der Flugkünste der Fregattvögel und Pelikane. Man kann nur hoffen, dass dieses Paradies erhalten bleibt.

Von Cartagena nach Ecuador

Ursprünglich wollten wir nur zwei Tage in Cartagena verbringen, jedoch entschlossen wir uns länger zu bleiben. Erstens, weil wir uns die Stadt sehr gefallen hat, außerdem benötigten wir schon dringend neue Reifen. Zwei Nächte verbrachten wir auf einer Finca ein wenig außerhalb der Stadt bei der freundlichen Gloria, die sich bemühte sehr langsam mit uns zu sprechen. Wenn man mit uns langsam spricht, verstehen wir etwas mehr.
Mit Igl`s neuen Patscherln ging es an ein paar schönen Stränden im Norden, danach schnell entlang der Panamericana Richtung Ecuador. Der LKW-Verkehr war ziemlich stark. Aber die Schönheit der Landschaft der Kordilleren hat mich entschädigt. Karl musste ziemlich konzentriert fahren. Beim Überholen von langen LKW-Zügen kam er ins Überholverbot. Prompt standen hier zwei Polizisten. Karl drückte sein Bedauern aus. Die Polizisten ließen uns Gottseidank ungeschoren weiterfahren. Immer wieder überraschte uns die Freundlichkeit der Polizei und Menschen dieses Landes.
In Ecuador auf der Finca Sommerwind trafen wir uns wieder mit Anne und Bob aus Australien, die wir in Bolivien kennenlernten. Am nächsten Abend kamen Valerie und Horst aus Österreich dazu, die wir seit Kolumbien kennen. So feierten wir ein Wiedersehen beim gemeinsamen Grillen.

Cartagena

Heute besuchten wir die Altstadt Cartagenas. Von früh bis zum späten Nachmittag genossen wir diese bezaubernde historische Stadt. Weiße, gelbe Paläste, schöne blumengeschmückte Balkone, Kirchen und Klöster, enge Gassen, Museen und schöne Innenhöfe forderten unsere Aufmerksamkeit. Abgelenkt wurden wir aber auch durch vielen schöne Geschäfte und tolle Restaurants. Bunt gekleidete Damen verkaufen Obst und tragen die Körbe am Kopf. Über die Strandpromenade kehrten wir müde nach Hause(Igl)

Museo de Oro

Museo de Oro(Goldmuseum)
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Bogotas ist das Goldmuseum. Zwar ist es ein Bruchteil der von indigenen Bevölkerung hergestellten Artefakte. Überwiegend wurden ja die kunstvollen Gegenstände von den spanischen Eroberern zu Bahren geschmolzen und nach Europa transportiert.