Quito

Quito
1.6 Mo. Einwohner. Höhe: 2800m
Quito, die Hauptstadt Ecuadors erstreckt sich über 50 km in einer Senke eines Andentals. Nördlich der Altstadt befindet sich der neue Teil der Stadt.
Wir nahmen an einem geführten Altstadtspaziergang teil. Wunderschöne historische Bauten und angenehme Menschen bezauberten uns. Am Ende des Rundganges probierten wir zusammen mit einer jungen Oberösterreicherin die wir in der Stadt kennenlernten, das lokale Getränk Canelazo =Schnaps mit heißen Apfelsaft und Zimt. Schmeckt wie bei uns der Glühwein. Abends aßen wir in einem einheimischen Lokal gut und billig: Seco de Pollo(Hendleintopf mit Reis und Linsen)Embanadas aus Kochbananenteig und Tamales(pikanter Mais in Bananenblätter gedünstet) Hmm!
Genächtigt haben wir im schönen Park Carolina. Laufstrecken, Morgengymnastik, Sportgeräte, alles ohne Geld für jeden, begeisterte mich. Alt, Jung, Menschen mit Handicap, alle machten mit.
Nach Quito ging es vom zentralen Hochland zur Südküste, wo wir von kühlen Temperaturen ins heiße Tiefland kamen. An der Pazifikküste war aber die Hitze sehr gut erträglich. Nach einem kurzen Besuch Guayaquills ging es wieder nach Peru.

Galapagosinseln

Ein Traum, den ich schon vor 30 Jahren hatte, ging in Erfüllung: Galapagos! Diese Inselgruppe am Pazifischen Ozean am Äquator besteht aus 13 Hauptinseln, sechs kleine Inseln(1 bis 5km²)und unzähligen kleinen Inselchen. Fünf der Insel sind bewohnt. Etwa die Hälfte aller Einwohner lebt auf der Insel Santa Cruz.
Die Hauptattraktion der Inseln abgesehen von der Unterwasserwelt sind die Schildkröten, Leguane, Seelöwen und viele endemische Vögel und Pflanzen. Ein tolles Erlebnis war, als wir mit Seelöwen und Leguanen schnorchelten. Wir konnten in den Kugelaugen der Seelöwen schauen. Einmal wollte uns ein kleiner halbstarker Seelöwe uns nicht ins Wasser lassen. Wir warteten in genügend Abstand ab, bis er sich ärgerlich brüllend verzog. Die Strandpromenaden werden in San Cristobal von den Seelöwen beherrscht. Ein witziger Anblick war eine Riesenschildkröte und ein Fahrradfahrer auf dem Radweg. Schön war die Beobachtung der Flugkünste der Fregattvögel und Pelikane. Man kann nur hoffen, dass dieses Paradies erhalten bleibt.

Von Cartagena nach Ecuador

Ursprünglich wollten wir nur zwei Tage in Cartagena verbringen, jedoch entschlossen wir uns länger zu bleiben. Erstens, weil wir uns die Stadt sehr gefallen hat, außerdem benötigten wir schon dringend neue Reifen. Zwei Nächte verbrachten wir auf einer Finca ein wenig außerhalb der Stadt bei der freundlichen Gloria, die sich bemühte sehr langsam mit uns zu sprechen. Wenn man mit uns langsam spricht, verstehen wir etwas mehr.
Mit Igl`s neuen Patscherln ging es an ein paar schönen Stränden im Norden, danach schnell entlang der Panamericana Richtung Ecuador. Der LKW-Verkehr war ziemlich stark. Aber die Schönheit der Landschaft der Kordilleren hat mich entschädigt. Karl musste ziemlich konzentriert fahren. Beim Überholen von langen LKW-Zügen kam er ins Überholverbot. Prompt standen hier zwei Polizisten. Karl drückte sein Bedauern aus. Die Polizisten ließen uns Gottseidank ungeschoren weiterfahren. Immer wieder überraschte uns die Freundlichkeit der Polizei und Menschen dieses Landes.
In Ecuador auf der Finca Sommerwind trafen wir uns wieder mit Anne und Bob aus Australien, die wir in Bolivien kennenlernten. Am nächsten Abend kamen Valerie und Horst aus Österreich dazu, die wir seit Kolumbien kennen. So feierten wir ein Wiedersehen beim gemeinsamen Grillen.