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Okt 7th, 2017 Comments: 0

PANTANAL

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Von der Hauptstadt Brasiliens ,, Brasilia „legten wir bis Cuiabá, der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso über 1000 km zurück. Öfters nächtigten wir an kleineren ruhigeren Tankstellen, die sehr gut ausgestattet sind. Mato Grosso heißt übersetzt: Dichter Wald. Aber jetzt gibt es extensive Landwirtschaft. Soja, Baumwolle und andere riesige Getreidefelder beherrschen die hügelige staubige Landschaft. Die ursprüngliche Landschaft sieht man noch in den Reservaten der indigenen Kulturen. Die Stadt Pocone ist der Ausgangspunkt für die Touren ins Pantanal. Man überquert 125 Holzbrücken auf einer aufgeschütteten Schotterpiste, genannt Transpantaneira. Sie endet in Porto Jofre, wo man Bootstouren unternehmen kann. Das Pantanal im Herzen Südamerikas, ist das größte Feuchtgebiet der Erde. Ein Teil gehört zu Bolivien und Paraguay. Es ist kein Sumpf, sondern ein Überschwemmungsgebiet von rund 210 000 km². Schon am Anfang dieses Naturparadieses wimmelt es nur so von Kaimanen. Es gibt unwahrscheinlich viele Vogelarten. Tukane, Reiher, Löffler, verschiede Störche, einschließlich des größten Storchs, den Jabiru. In der Nacht ließ sich seelenruhig ein Tapir die Früchte neben unserem Auto schmecken. Der Höhepunkt im Pantanal war die Bootstour an entlegenen Nebenflüssen. Wasserbüffel, verspielte herzige Riesenotter, Wasserschweine und vor allen der Jaguar werden für uns unvergesslich bleiben.

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