Kairo

Nur kurz verweilen wir in Kairo. Wir sind bei Sue, einer Australierin die mit einem Ägypter verheiratet ist. Heute machten wir einen Ausflug zu den Pyramiden von Giza. Wir unternahmen eine Kameltour zu den Pyramiden. Ein tolles Erlebnis.

Ägypten

Am 1.1.2014 erholten wir uns in einem schönen Hotel am Nil in Assuan von unseren Kälte-Strapazen bei unserer Überfahrt. Unsere Autos standen noch bis zum 2.1. am Zoll. Seit Mojale in Kenia reisen wir streckenweise gemeinsam mit Ruth und John aus Australien.

Von Assuan ging es zum roten Meer nach Marsa Alam. Wir staunten, wie  dort entlang der Küste extrem viele riesige Hotelanlagen gebaut werden. Ob sie jemals fertig werden? Die fertigen Anlagen sind derzeit nur wenig belegt. Hauptsächlich mit Touristen aus Osteuropa.

Sowie in Sudan, erfreuen wir uns über die großzügige Gastfreundschaft der Leute hier. Von der politisch instabilen Lage merkt man an den meisten Orten als Tourist wenig. Immer wieder beklagen sich die Leute über den Einbruch des Fremdenverkehrs.

Nach dem Genuss der schönen Unterwasserwelt am roten Meer ging es nach Luxor. Schon zum drittenmal in meinem Leben besuchte ich das Tal der Könige und war wieder begeistert.

Weiter ging es zu den Oasen in der Libyschen Wüste. Ein absolutes Highlight ist die weiße Wüste. Wind und Wetter schufen über Jahrtausend aus strahlend weißem Kalkstein bizarre Kunstwerke. In den Oasen sprudeln heiße Quellen. Jetzt im Winter, lockt das eisenhaltige Wasser zum Baden.

Sudan, nubische Wüste und Fahrt nach Ägypten

Der Aufenthalt in Port Sudan war sehr kurz weil wir wegen einer Erkältung Karls nicht Tauchen konnten. Außerdem war es sehr windig und auch kühl. Es lief auch kein Tauchschiff aus. Hat eben nicht sein sollen! So fuhren wir langsam in Richtung Wadi Halfa. Den Weihnachstabend verbrachten wir in der Nähe von Dongola in der nubischen Wüste. Als Christbaum fungierte der funkelnde Sternenhimmel. Weihnachtsmenü: Bohnengulasch! Bier dazu wäre fein gewesen, aber Alkohol ist in diesem Land nicht erlaubt.

Es ist einfach herrlich in der Wüste zu campieren. In der Einsamkeit der weiten nubischen Wüste kann man sich sicher fühlen weil die Sudanesen hier vertrauenswürdig und zurückhaltend sind und auch in den Sanddünen ist man zusätzlich schwer zu entdecken.

Von Sudan kommt man nur mit der Fähre über den Assuan Staudamm nach Ägypten. Es gibt zwar eine Straße, aber keine Grenzabfertigung. So ist man gezwungen, für teures Geld mit der rostigen und schmutzigen Fähre zu überschiffen. Unser Igl wurde separat verschifft. (Kosten insgesamt 800U$)

So verbrachten wir den Silvesterabend frierend mit viel  frischer Luft unter klarem Sternenhimmel. Von Asuan geht es jetzt Richtung zum Roten Meer und dann zurück in das Landesinnere in die weiße Wüste.