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Nov 19th, 2013 Comments: 0

Nairobi und Kenias Norden

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Insgesamt verbrachten wir 8 Tage in Nairobi. Die Stadt liegt 1800 m hoch und hat ein angenehmes Klima. Obwohl wir keine Städtetouristen sind und bezüglich Kriminalität die Stadt auch nicht ohne ist,  hat es uns recht gut gefallen.Weiter ging es, an Bananen-, Kaffee- und Blumenplantagen vorbei in die Gegend des Mt. Kenia. Er ist 5199 m hoch und der zweitgrößte Berg Afrikas. Leider zeigte er sich uns stets wolkenverhangen. In der Stadt Nanyuki waren wir überrascht, dass das englische Militär ein Trainingszentrum für Urwald und Wüsteneinsätze  hat. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Laikipia-Platau(erstreckt sich vom Mt. Kenia bis an den Rand des ostafrikanischen Graben)

Isiolo ist die letzte größere Stadt vor dem trockenen Norden. Hier trifft man auf malerisch gekleidete Nomaden aus dem Norden. Es sind Samburo(ähnlich der Massai), Turkana, Somali und Boraner.

Ursprünglich wollten wir zum Lake Turkana, aber die etwas verfrühte kleine Regenzeit und man erzählte uns von den Spannungen zwischen Samburos und Turkana, machten unseren Plan zunichte. In Archer`Post, im Umjoja Campsite verweilten wir 2 Tage. Das Frauendorf und Campsite wurde von Rebecca Lolosoli gegründet, die sich für die Rechte vergewaltigter Frauen einsetzt. Mit den Einnahmen  aus dem Camp und der Herstellung von Perlenschmuck können sich einige Frauen ihre Unabhängigkeit von ihren despotischen und faulen Männern finanzieren.

So nun ging es  in Richtung Äthiopien. Die Strecke hat wegen der Überfälle von Banditen und der äußerst schlechten Straße einen üblen Ruf. Die Polizei versicherte uns aber, dass zurzeit Ruhe herrscht, aber die Straße nach Marsabit  wegen dem Regen unpassierbar sei. Wir fuhren trotzdem los. Karl und der Igl  meisterten bravourös die sehr seifigen, tiefen Schlammpassagen. Haarig wurde es, wenn wir uns an den vielen steckengebliebenen Autobusse und Militärfahrzeugen vorbeischlängelten. Insgesamt benötigten wir für die 450 km lange Strecke zur äthiopischen Grenze Moyale 2 Tage. Vor Marsabit machten wir Bekanntschaft mit Steine werfende Jugendliche. Jetzt haben wir einen Sprung im Fenster an der Seitentür. Hoffentlich machen wir diese Erfahrung nicht öfters!

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