Botswana Moremi und Khwai River

Moremi, am Ostrand des Okovango Delta gelegen, gilt als das schönste Wildreservat im südlichen Afrika. Wie schon einmal erwähnt, waren wir vor 7 Jahren schon hier. Geändert hat sich, dass es bessere Sanitäranlagen gibt, allerdings sind leider die Preise um das Dreifache gestiegen. So blieben wir nur eine Nacht in Xakanaxa. Abends, als wir am Feuer saßen, hörten wir ein Getrampel als wäre ein Trupp Menschen unterwegs. Staunend sahen wir, knapp neben uns, zwei Hippos mit großer Geschwindigkeit vorbeirennen. Das anscheinend Verfolgte verschwand in der Dunkelheit, das Andere blieb kurz beim Feuer stehen und graste dann seelenruhig in unserer Nähe weiter.

Die nächsten Tage verbrachten wir am Khwai River. Ein Paradies! Das Community Camp liegt direkt am Fluss zwischen dem Moremi und Chobe Nationalpark. Die Stellplätze sind ohne Wasser und Sanitäranlagen und ohne Zaun. Die Nachbarn sind außer Sichtweite. Immer wieder erhält man Besuch von Elefanten, Impalas, verschiedene Vogelarten und Hyänen. Da wir hier so viele Tiere sahen und es uns so gut gefiel, blieben wir fünf Tage dort und ließen den Chobe und Savute Nationalpark aus.

Eine große Freude hatte ich, als wir eine Gruppe von Wildhunden entdeckten. Zwei Tage später wurden wir morgens von ihnen mit Geknurre geweckt. Eine Hyäne wollte sich anscheinend der Gruppe anschließen und wurde verjagt. Nachdem sich die Hyäne etwas zurückgezogen hatte, legten  die Wildhunde  eine Rast um unseren Wagen ein. Vor Jahren wollte ich unbedingt Wildhunde sehen. Zwei Tage kurvte Karl mit mir durch Savute. Damals hatten wir nicht so viel Glück.

Unser nächstes Ziel ist der Central Kalahari Nationalpark und weiter nach Johannesburg.

Botswana Kgalagadi Transfrontierpark

Botswana ist ungefähr so groß wie Frankreich und hat nur 1.098 Millionen Einwohner und liegt im Durchschnitt 900 m hoch. Seit 1966 ist Botswana unabhängig. Vorher war es britisches Protektorat. Das Land hat ein großes Diamantenvorkommen und durch das Okavango-Delta und die weitläufigen Naturreservate ist es ein wunderbares Reiseland. Wir besuchten 2006 das Okavango-Delta, den Moremi und Chobe Nationalpark. Wir waren überaus begeistert und wir beschlossen, noch einmal zu kommen. Der Reiz dieses Landes liegt in der Unberührtheit. Ein Großteil des Landes ist mit Steppe und Savanne bedeckt. Das Okavango-Delta im Norden besteht aus Überschwemmungssumpfland. Der Okavango Fluss erreicht nie das Meer, sondern versickert im Sand der Kalahari. Das Delta ist 200 km breit. Hinzu kommen in diesem Land die Salzpfannen, die sich in der Regenzeit mit Wasser füllen und dem Wild als Tränke dienen. Am 09.04.13 reisten wir am kleinen Grenzübergang Mc Chartys Rest ein. In Tschabong besorgten wir uns das Permit für den Kgalagadi Transfrontierpark. Dieses weitläufige Natur-Reservat ist eine einmalige Naturlandschaft. An Tieren befinden sich dort hauptsächlich Oryx, Gnus, Eland-Antilopen, Springböcke und im Gefolge Löwen, Leoparden, Hyänen, Geparde und Schakale. Wir waren im Umkreis von 50 Kilometern die einzigen Menschen. Abends erhielten wir Besuch von Hyänen und Schakale. Nach diesen schönen Tagen ging es auf Sandpisten und wenig bewohntem Gebiet durch die Kalahari nach Ghanzi und von dort nach Maun. Wir stehen auf der Camp-Site des Sedia-Hotels direkt am Thamalakane Fluß. Morgen geht es in den Moremi! Freuen uns schon riesig.

SA Northern-Cape

Am 31.03.13 fuhren wir, nachdem es mit dem Tauchen nicht geklappt hat, in Richtung Norden. Da wir die westliche Strecke im Dezember(Namibia/Kapstadt) gefahren sind, wählten wir die kürzeste Strecke laut GPS. Diese führte uns über schöne Pässe des Western-Capes ins Northern-Cape, in die  Bo-Karoo, ein riesiges flaches Gebiet von spärlichem Gras und niedrigen Buschbewuchs, wo hauptsächlich Schafzucht betrieben wird. Tagsüber ist es heiß, abends kühlt es empfindlich ab.

Überrascht waren wir, als wir bei einer Schaf-Farm nächtigten, welches Paradies man aus einer steinigen Gegend machen kann wenn nur ein kleines Bächlein durchfließt. Als wir in der Nähe Upington  kamen, waren wir sehr erstaunt wie grün und fruchtbar es dort ist. Es wird dort auch viel Wein angebaut. Eine Oase in der Wüste! Durch das Gebiet fließt der Oranje. Jetzt sind wir auf  einen Campingplatz in Upington und bereiten uns für Botswana vor.

Lieber Besuch aus der Heimat

In Port Elizabeth haben wir uns mit Roswitha und Ubald und dessen Cousin Leo mit Ehefrau Alenka getroffen. Die Wiedersehens-Freude war groß. Gemeinsam verbrachten wir  eine sehr schöne Zeit von Port Elizabeth bis in die Cap-Region. Wir durchquerten die Gardenroute, bewunderten die schönen Strände von Plettenberg, Knysna und blieben eine Nacht in Oudtshoorn in der Little Karoo, berühmt wegen der Straußenzucht. Von dort ging es nach Hermanus.

Die Zeit in Kapstadt und anschließend die Tage in der Weinregion(Stellenbosch, Franchhoek)waren erfüllt von Stadtbesichtigungen, Weinproben und sehr guten Essen. Von den schönen Weingütern waren wir sehr begeistert. Natürlich auch von dem guten Wein. Schweren Herzens trennten wir uns in Franchhoek. Unsere Freunde fuhren weiter nach Namibia. Wir fuhren zurück zur Küste um zu tauchen. Leider ließ dies  das stürmische Meer es nicht zu. So machten wir uns auf den Weg in den Norden Richtung Botswana.