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Sep 24th, 2012 Comments: 0

Nigeria

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Am 08.09.12 reisten wir zu viert mit 2 Autos in Nigeria über den Grenzposten Idiroko ein. Der Grenzposten von Benin wollte natürlich noch etwas kassieren. Wir einigten uns, ganz ruhig zu bleiben und standen immer in seiner Nähe. Er wollte auch, dass wir über die Grenze einen Führer nehmen und außerdem sollten Frauen wegen eines Voduu-Brauches sich an diesen Nachmittag nicht sehen lassen. Freundlich bedankten wir uns für seine Bemühung! Schlussendlich gab er auf. Auf der Nigerianischen Seite gab es eine umständliche Bürokratie. Unser Freund Robert wurde wegen der Einladungs-Adresse richtig verhört. Wie immer, wurden wir wegen eines Geschenkes aufmerksam gemacht. Leider hatten wir nichts zu verschenken! Wir gaben etwas Geld lieber den anderen Bettlern!

Das Autofahren in Nigeria ist einfach ein Wahnsinn! Die Straßen sind teilweise sehr schlecht, die Autofahrer, so hat man das Gefühl, glauben, dass sie mehrere Leben haben. Dazu kommen noch der Regen und die vielen Polizei-Kontrollen. Sie kontrollieren ob man Feuerlöscher, Warndreieck mit hat und ob beim Auto alles funktioniert. Es wird wohl mit zweierlei Maß gemessen wenn man sieht,  mit welchen Krücken von Autos die Einheimischen unterwegs sind und wie kriminell sie fahren. Die meisten Polizisten haben eingesehen, dass bei uns nichts zu holen ist und waren aber doch sehr freundlich.

In der Stadt Aba waren wir auf der Suche nach einem Hotel mit großem Innenhof. Karl sah ein Schild wo er Camp las. Wir bogen ab und wir fuhren in einem großen privaten Hof ein. Ein älterer Mann begrüßte uns freundlich und hat uns in seinem Audienzsaal eingeladen. Er stellte sich als König von Nigeria vor(Es gibt deren viele!). Wir konnten im schönen Garten übernachten. Es war ruhig und sicher. Abends lud er uns wieder ein. Enttäuscht war er weil wir in Ruhestand sind und keine geschäftlichen Interessen hatten. Er hätte uns dabei unterstützt gab er uns zu verstehen.

Gut, dass wir gut ausgeruht waren. Der letzte Stadtteil von Aba war eine einzige Katastrophe! Ein Off-Road- Fahren in der Stadt.(Siehe Bild)

Unser Ziel war Calabar. Nach Ikot Ekpeme wurden die Straßenverhältnisse besser. Vor Ndom Nwong war der Cross-River aus dem Ufer getreten. Von Calabar waren wir sehr überrascht. Nahezu europäisch.

Es gibt sogar Mülltonnen und der Verkehr läuft geordnet ab. Wir besorgten uns ein Visum für Cameron. Wir campieren im Hotel Marian dessen Manager sehr freundlich und hilfsbereit ist.

Unsere Route: N 06°47.738‘ E 003°12.094‘ vor Abeokuta am 08.09.12

N 06°24.103‘ E 005°36.517‘ Benin-City am 09.09.12

N 04°58.255‘ E 008°20.438‘ Calabar  vom 11-14.09.12

Heute, am 19.09.12 sind wir schon längst in Cameroun. Werde demnächst über die abenteuerliche Fahrt berichten.

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