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Jul 28th, 2012 Comments: 1

Benin

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Benin

16.07.12. Gleich nach der Grenze befindet sich der Eingang des Nationalparkes Penjari. In der Lodge Numi lernten wir den Besitzer Alfred Schmutz aus Deutschland kennen. Er lebt schon seit 30 Jahren in dieser Region. Die nächsten Tage verbrachten wir in freier wilder Natur im Busch, was für uns der größte Luxus ist. Auf unseren Pirschfahrten durch zum Teil recht unwegsames Gelände sahen wir Elefanten, Büffel, Antilopen, Affen, Wildschweine und die buntesten Vögel.  Leider waren durch die dichte Vegetation keine Raubkatzen zu sehen. Wir empfanden diesen Nationalpark als einen besonders schönen Park.

Pos. unserer Plätze:

N 10°53.583 E 001°29.699 —N 11°12.216 E 001°30.317—-N 11°21.943 E 001°21.523

19.07.12 .Weiter geht es südwärts nach Natitingou wo wir nach Westen abschwenkten und eine Abkürzung zur Hauptstraße nehmen wollten. Für die 100 km kurze Abkürzung benötigten wir 7 Stunden! Es war eine Schlammschlacht mit bis zu 1 Meter tiefen wasserbefüllten Mulden die unserer Igl bravurös meisterte.

Da es vor unserem Ziel finster wurde schlugen wir uns in die Büsche.

Pos.: N 10°01.198 E 002°34.391

Am nächsten Tag ging es weiter nach Parakou ins Hotel Diamant wo wir einen Ruhetag einlegten. Was in Benin auffällig ist, dass der Kraftstoff am Straßenrand in Flaschen angeboten wird. Natürlich gibt es auch moderne Tankstellen. Am Straßenrand wird auch der Mais getrocknet!

Pos.: N 09° 22.632 E 002° 37.790.

20.07.12. Von Parakou ging es durch eine grüne Baumsavanne und Granitbergen  nach Dassa-Zoume.

Pos.: N 07°46.860` E 002 10.961‘

Wir waren erstaunt, einen so großen Marienwahlfahrtort zu besuchen. 2011 war der Pabst hier. Auf der Strecke sind uns schon die vielen Kirchen aufgefallen. Es gibt katholische, evangelische, prespyteranische, babtistische Kirchen und auch die Königsäle der Zeugen Jehovas. Wir fuhren an einem Sonntag und viele Leute gingen in die Kirche. Einige ganz in weiß gekleidet.

Am nächsten Tag, den 22.07.12, besuchten wir die frühere Hauptstadt des Königreich Dahomey Abomey. Wir erhielten eine Führung im Palais-Royal. Es ist eine Gruppe von Lehmbauten, erbaut durch das Volk der Fon. Der letzte König ging 1892 nach dem Sieg der Franzosen ins Exil. Vorher ließ er noch viel niederbrennen.

Pos.: N 07°11.129 E 001°59.651 H 223m

Nach Abomey fuhren wir in die Hauptstadt des Benins, nach Cotonou. Den Straßenzustand zu beschreiben ist schwer. Wir benötigten auf der Hauptverbindungstraße in die Hauptstadt für 100 km 6 Stunden. Um die riesengroße und tiefen Löchern auszuweichen, fuhren wir im Zickzack genauso auf der linken wie auch rechten Straßenseite. Geschlaucht kamen wir an unser Ziel 11 km außerhalb der Stadt im Camp Au Jardin Helvetia an.

Pos.: N 06° 20.718 E 002°16.101

27.07.12.Jetzt wird am Strand ausgespannt und kleine Wartungsarbeiten am Auto gemacht. Wir schauen gerne den Fischern beim Einholen der Fischnetze zu. Hin und wieder helfen wir dabei als Ersatz für das Fitness-Center.  Übrigends: wir sind 20 000 km  seit unserer Abreise gefahren.

 

 

 

Comments

( 1 )
  1. Karli Jul 29th, 2012 15:11

    Hallo ihr Zwei!
    Freue mich, dass es wieder so detaillierte Infos und tolle Fotos gibt. Besonderer Dank an dich Susanne, dass du diesen Blog so toll pflegst und uns zu Hause ein wenig an euren Abenteuern teil haben lässt.
    Alles Gute und gute Fahrt!
    Karl

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