Benin

Benin

16.07.12. Gleich nach der Grenze befindet sich der Eingang des Nationalparkes Penjari. In der Lodge Numi lernten wir den Besitzer Alfred Schmutz aus Deutschland kennen. Er lebt schon seit 30 Jahren in dieser Region. Die nächsten Tage verbrachten wir in freier wilder Natur im Busch, was für uns der größte Luxus ist. Auf unseren Pirschfahrten durch zum Teil recht unwegsames Gelände sahen wir Elefanten, Büffel, Antilopen, Affen, Wildschweine und die buntesten Vögel.  Leider waren durch die dichte Vegetation keine Raubkatzen zu sehen. Wir empfanden diesen Nationalpark als einen besonders schönen Park.

Pos. unserer Plätze:

N 10°53.583 E 001°29.699 —N 11°12.216 E 001°30.317—-N 11°21.943 E 001°21.523

19.07.12 .Weiter geht es südwärts nach Natitingou wo wir nach Westen abschwenkten und eine Abkürzung zur Hauptstraße nehmen wollten. Für die 100 km kurze Abkürzung benötigten wir 7 Stunden! Es war eine Schlammschlacht mit bis zu 1 Meter tiefen wasserbefüllten Mulden die unserer Igl bravurös meisterte.

Da es vor unserem Ziel finster wurde schlugen wir uns in die Büsche.

Pos.: N 10°01.198 E 002°34.391

Am nächsten Tag ging es weiter nach Parakou ins Hotel Diamant wo wir einen Ruhetag einlegten. Was in Benin auffällig ist, dass der Kraftstoff am Straßenrand in Flaschen angeboten wird. Natürlich gibt es auch moderne Tankstellen. Am Straßenrand wird auch der Mais getrocknet!

Pos.: N 09° 22.632 E 002° 37.790.

20.07.12. Von Parakou ging es durch eine grüne Baumsavanne und Granitbergen  nach Dassa-Zoume.

Pos.: N 07°46.860` E 002 10.961‘

Wir waren erstaunt, einen so großen Marienwahlfahrtort zu besuchen. 2011 war der Pabst hier. Auf der Strecke sind uns schon die vielen Kirchen aufgefallen. Es gibt katholische, evangelische, prespyteranische, babtistische Kirchen und auch die Königsäle der Zeugen Jehovas. Wir fuhren an einem Sonntag und viele Leute gingen in die Kirche. Einige ganz in weiß gekleidet.

Am nächsten Tag, den 22.07.12, besuchten wir die frühere Hauptstadt des Königreich Dahomey Abomey. Wir erhielten eine Führung im Palais-Royal. Es ist eine Gruppe von Lehmbauten, erbaut durch das Volk der Fon. Der letzte König ging 1892 nach dem Sieg der Franzosen ins Exil. Vorher ließ er noch viel niederbrennen.

Pos.: N 07°11.129 E 001°59.651 H 223m

Nach Abomey fuhren wir in die Hauptstadt des Benins, nach Cotonou. Den Straßenzustand zu beschreiben ist schwer. Wir benötigten auf der Hauptverbindungstraße in die Hauptstadt für 100 km 6 Stunden. Um die riesengroße und tiefen Löchern auszuweichen, fuhren wir im Zickzack genauso auf der linken wie auch rechten Straßenseite. Geschlaucht kamen wir an unser Ziel 11 km außerhalb der Stadt im Camp Au Jardin Helvetia an.

Pos.: N 06° 20.718 E 002°16.101

27.07.12.Jetzt wird am Strand ausgespannt und kleine Wartungsarbeiten am Auto gemacht. Wir schauen gerne den Fischern beim Einholen der Fischnetze zu. Hin und wieder helfen wir dabei als Ersatz für das Fitness-Center.  Übrigends: wir sind 20 000 km  seit unserer Abreise gefahren.

 

 

 

Benin Penjari Nationalpark

Benin Penjari Nationalpark

16.07.12. Gleich nach der Grenze befindet sich der Eingang des Nationalparkes Penjari. In der Lodge Numi lernten wir den Besitzer Alfred Schmutz aus Deutschland kennen. Er lebt schon seit 30 Jahren in dieser Region. Die nächsten Tage verbrachten wir in freier wilder Natur im Busch, was für uns der größte Luxus ist. Auf unseren Pirschfahrten durch zum Teil recht unwegsames Gelände sahen wir Elefanten, Büffel, Antilopen, Affen, Wildschweine und die buntesten Vögel.  Leider waren durch die dichte Vegetation keine Raubkatzen zu sehen. Wir empfanden diesen Nationalpark als einen besonders schönen Park.

Pos. unserer Plätze:

N 10°53.583 E 001°29.699 —N 11°12.216 E 001°30.317—-N 11°21.943 E 001°21.523

Burkina Faso 2

Burkina Faso 2

08.07.12.

In Ougadougou blieben wir wegen den Visas einige Tage im Hotel OK-In. Wir besuchten einen Klagenfurter der 2 Restaurants in dieser Stadt hat. Das Tam-Tam und das ,,Le Coq Bleu“ . Karl konnte nicht wiederstehen, ein Wiener-Schnitzel mit einen weißen Spritzer(oder zwei?) zu bestellen. Beides schmeckte ihm wunderbar. Das Autofahren war wieder sehr anstrengend. Nicht nur wegen dem Moped-Verkehr, sondern wegen der Polizei. Beim Ersten bezahlten wir noch Schmiergeld um einen Gang zur Präfektur zu entgehen. Aber am nächsten Tag wurden wir wieder aufgehalten, Karl war streitlustig und stur. Die Papiere gab er nicht aus der Hand weil am Vortag sie einbehalten und als Druckmittel verwendet wurden. Nach einer halben Stunde Streit ging Karl ohne zu bezahlen als Sieger von der Kreuzung. Nachdem wir die Visa in der Tasche hatten, waren wir froh wieder auf das Land zu fahren. Es ging nordwärts in Richtung Kaya zum Lac de Dem. In einem Bauerdorf wo wir über eine Übernachtungsmöglichkeit fragten, wurden wir mit Kniefall und  tiefer Verbeugung  begrüßt was uns eigentlich peinlich berührte. Oberhalb des Dorfes fanden wir einen schönen Platz wo wir die Attraktion  der umliegenden Bewohner wurden. Die Menschen in diesem Land strahlen eine echte Freundlichkeit aus.                                    Pos.: N 13°05`300 W 001° 05`300.

Am nächsten Morgen ging es in Richtung Osten über Boulsa nach Bilanga wo wir an einem Stausee campierten. Spaß hatten wir mit einem Mädchen, das auf einem Ziegenbock ritt. Abends brachten uns zwei junge Männer etwas zu Essen. Wir waren so gerührt, weil die Menschen hier wirklich arm sind. Was uns besonders auffiel, dass  die Geburtenrate sehr hoch ist. Die Mütter sind zum Teil sehr, sehr jung, haben ein Kind auf dem Rücken und sind schon wieder schwanger. Kinderarbeit ist nicht ungewöhnlich. Es gibt zwar Schulen, aber anscheinend fehlt für viele Kinder das Schulgeld.                                                                                                                                  Pos.: N 12 ° 30`14,3 E 000° 00`17,7.

14.07.12. Über Fada N‘ Gouma ging es in den Süden wo wir in Pama in der Auberge Bonanza wegen Wäschewaschen und Wassertanken 2 Tage blieben.                                                                                                     Pos.: N 11° 14‘678 E 000° 42`889

Burkina Fasso

Burkina Faso

Nach Bamako sind wir in 2 Tagen in den südöstlichen Teil von Mali, in Richtung Burkina Faso gereist. Da es geregnet hat, ist alles grün und fruchtbar. Links und rechts der Straße sieht man Maisfelder, Nuss und Mangobäume. In dieser Zeit kann man sich nicht vorstellen, wie es ist, wenn die Trockenheit vorherrschend ist. Schlimm ist es, wenn der Regen ausfällt. Die Leute sind im Allgemeinen sehr arm. In den Städten ist es sehr schlimm! Gilt auch für Mauretanien, Senegal und Mali.

Nach der Grenze haben wir bei Koloko die asphaltierte Straße verlassen und fuhren durch ein wunderschönes Gebiet. Imposanten Felsformationen, Wasserfälle, Buschlandschaft, Sandstein-Cascaden und schlussendlich bleiben wir am Lac Tengrella, der für die darin lebenden  Flusspferde bekannt ist. Wir waren die einzigen Gäste und haben uns wie im Paradies gefühlt. Pos.: N 10° 38.849` W 004° 50.253`. Natürlich kam die Dorfjugend wieder vorbei um die Weißen zu bestaunen.

Am 06.07.12 fuhren wir in die Stadt  Bobo Dialasso um die im sudanesischen Stil erbaute Kirche anzuschauen. Es fand gerade das Freitagsgebet statt, so schlenderten wir vorher durch die Altstadt und durch den Grand-Marche.  Unwahrscheinlich, wie viele Männer, Jung und Alt, in der Moschee andächtig beten. Am Nachmittag kamen wir am Lac- Krokodil an. Wir haben direkt am Wasser campiert und ich kam ganz nahe an den Viechern dran. Man erzählte mir, es seien Hundert darin. Glaube ich nicht, gesehen habe ich 5. Pos.: N 12° 03.930`W002° 13.556`H: 304m. Heute, am 08.07. sind wir in der Hauptstadt von Burkina Faso Ougadougou, sprich Wagadougou angekommen und werden einige Tage wegen Visum für Togo und Benin bleiben. Pos.: N 12° 20.110` W 001° 30.826‘ H: 328m. Es ist leicht bedeckt und sehr schwül, wie immer, wenn ein Regen kommt. Hier freue ich mich sehr, wenn ein Regen kommt..

Mali

Mali

Der Grenzübertritt ach Mali ging problemlos. Aus Sicherheitsgründen haben wir einmal neben der Polizeistation übernachtet. Die Beamten waren außerordentlich nett. Im Schatten unseres Wohnmobils wurde über einen Verhafteten Gericht abgehalten .Wir konnten leider nichts verstehen. Wegen der Unruhen mussten wir Timbuktu links liegen lassen und fuhren so schnell wie möglich in die Hauptstadt Bamako. Wir sitzen jetzt am träg dahinfließenden Nigger und beobachten die Fischer. Bamako! In unserer Vorstellung, eine einfache Wüstenstadt anzutreffen, waren wir sehr überrascht, eine grüne(Regenzeit) und auch offene Stadt anzutreffen. Wir sind jetzt in einem Hotel am Niger. Sehr gemütlich! Es sind Deutsche Journalisten hier, die uns über die aktuelle Situation in Nord-Mali informieren. Sobald wir am 3.07.12 das Visum für Ghana erhalten reisen wir in Richtung Burkina-Faso.